Presse

Wiedersehen macht Freude: 125 Jahre Theaterverein Serkenrode

Serkenrode. Dass Gäste aus Darmstadt, Berlin und Oberursel anreisen werden, war bekannt. Doch das mit einem apostolischen Nuntius auch ein päpstlicher Botschafter aus Rom der Laienspielschar Serkenrode zum 125jährigen Bestehen gratuliert, war eine echte Überraschung.
Möglich machte das der Theaterverein Ostentrop, der auf unkonventionelle Art und Weise für einen großen Lacherfolg sorgte. Auf einem Papamobil rollte der Geistliche in die Schützenhalle. Der Gesandte von Papst Franziskus, in dessen Gewand Bernd Röhrig steckte, hielt seine Ansprache an das Volk in italienischer Sprache. Gut, das Josef Wurm seine Fähigkeiten als Dolmetscher ausspielte und die Rede zur Freude des Publikums nicht immer ganz wortgetreu übersetzte.
  
Überhaupt war Lachen Trumpf. Den Anfang machte die Theatergruppe der Katholischen Frauengemeinschaft, die die 125 Jahre an gelebten Serkenroder Theater „(Ham se schon gehört“) mit viel Witz aufs Korn nahm. Moderator Thorsten Jagusch konnte danach Hettwich vom Himmelsberg (Anja Geuecke) begrüßen, die Ehrengäste Bürgermeister Dietmar Heß und Vikar Mariusz mit in ihr  Comedyprogramm aufnahm. Zur Begeisterung der Zuschauer schlug die Frau mit Hut aus Attendorn immer wieder Brücken zu ehemaligen Schauspielern. Die waren in reichlicher Zahl an den Ort ihres Geschehens zurückgekehrt.
  
Die älteste „Ehemalige“ kam aus Oedingen: Elisabeth Gödde (87, geb. Reuter) stand vor mehr 70 Jahren in Serkenrode auf der Theaterbühne. Die weiteste Anreise hatte Irmgard Behle („Schmiers“), die aus Erlagen zum Jubiläumsfest gekommen war. Dafür durfte sie mit ihrem Mann in einer Loge Platz nehmen.
  
Der Abschluss des offiziellen Teils gehörte den Geburtstagskindern: Vicky König, Christine Korte, Michaela Schulte, Angelika Munkelwitz, Tim Wullenweber, Christoph Bertels und Udo Metten erinnerten mit einem „handgemachten“ Theaterstück nachdrücklich an die Freude des Laienspiels. Nach dem letzten Vorhang war noch lange nicht Schluss: Gäste, Aktive und Ex-Mimen stießen gemeinsam auf das Jubiläum an.
  
Text&Fotos: Friedhelm Tomba, 19.09.15

 

 

 

Schauspieler kehren zurück: Jubiläumsfeier in Serkenrode

Serkenrode. Es wird eine große Party werden. Seit Wochen durchstöbern Vorstandsmitglieder der Laienspielschar Serkenrode 1890 e.V. Telefonbücher und Interneteinträge. Man ist auf der Suche nach „Ehemaligen“, denn zum 125jährigen Bestehen der Theatergruppe sollen auch Hobbymimen von früher an den Ort des Geschehens zurückfinden.

„Zu unserer Feier ist natürlich die ganze Dorfbevölkerung eingeladen, wir haben uns einiges Unterhaltsames für den Abend einfallen lassen. Aber ganz besonders sprechen wir die an, die im Laufe der langen Geschichte unseres Vereins irgendwann mal mit auf der Bühne standen. Es wäre schön, wenn möglichst viele Schauspieler gemeinsam mit ihren Partnern die alten Zeiten bei uns in der Schützenhalle wieder aufleben lassen. “
Victoria König führt die Laienspielschar im Jubiläumsjahr als Vorsitzende an und hat der Post viel Arbeit beschert. Einladungsbriefe gingen quer durch die Republik. Mimen a.D. mit Wohnsitz in Berlin, Mannheim, Bremerhaven oder im nahen Wenholthausen  wurden ausfindig gemacht und zum großen Event persönlich eingeladen.

Das wird am Samstag, 19. September, über die Bühne gehen. „Wir haben versucht, alle Ehemaligen ausfindig zu machen. Sollten wir jemand vergessen haben, wären wir über einen Hinweis dankbar.“

Die Laienspielschar Serkenrode ist trotz ihres Jubiläumsalters ein „junger“ Verein. Die Aktivitäten der Schauspieler wurden erst 2011 zu einem eingetragenen Verein. Durch Recherchen konnte nachgewiesen wurden, das mindestens seit 1890 im Ort Theater gespielt wurde.

Alexandra Schöpper und Victoria König haben viel recherchiert und die Adressen ehemaliger Schauspieler zusammengetragen

Text&Foto: Friedhelm Tomba, Juli 2015

 

Theaterstück feiert in Serkenrode seine Deutschlandpremiere

Serkenrode. Das hat es in der 125jährigen Vereinsgeschichte noch nicht gegeben: Schon vor dem ersten Vorhang waren alle Vorstellungen restlos ausverkauft! Der Theaterverein Serkenrode präsentiert seit dem 11. Janaur das Bühnenstück „Am heißen Draht in Mosebolle“ und kann dabei sogar ein wenig Geschichte schreiben. Denn das urkomische Treiben auf der Bühne feiert tatsächlich seine Deutschlandpremiere.

Buchautorin Anke Vogt teilte das den Mimen am Samstag vor dem ersten Lacher mit. In der Tat: Während andere Bühnenstücke der Lennestädterin wie „Operation Abendsonne“ und „Zwei Engel für BimBam“ schon lange auf den Brettern, die bekanntlich die Welt bedeuten, wurde das lustige Treiben aus Mosebolle bisher noch nicht in Deutschland aufgeführt. Die Frau mit dem feinen Gespür für Sauerländer Humor ließ es sich nicht nehmen, das Stück aus ihrer Feder vor Ort zu begutachten. „Das, was dem Publikum in den zwei Stunden geboten wurde, war wirklich Spitzenklasse. Die Geschichte wurde vom Ensemble perfekt an die örtlichen Besonderheiten von Serkenrode angeglichen, es wurden entsprechende Zwischengags eingebaut und die individuellen Talente der Schauspieler geschickt genutzt.“

Das Lob der Theaterbuchschreiberin spornte Thorsten Jagusch, Gitta Güthe, Vicky König, Tim Wullenweber, Ferdinand Funke, Christina Korte, Anna Jostes und Christopher Bertels mächtig an. Die Hobbyschauspieler boten dem begeisterten Publikum einen unvergesslichen Theaterabend.

Nach der Vorstellung fand eine kleine Verlosung statt, bei dem ein handsigniertes Buch der Autorin zu gewinnen gab. Noch bis zum 31. Januar wird aus der Schützenhalle in Serkenrode an jeden Samstagabend der „Gasthof Lüsenbrink“, in dem die irrwitzigen Typen aus Mosebolle weitere Angriffe auch die Lachmuskeln der Zuschauer starten. 

Theaterbuchautorin Anke Vogt (zweite von links) gratulierte den Schauspielern aus Serkenrode zu der perfekten Umsetzung des Bühnenstücks
18.01.2015/Text & Foto: Friedhelm Tomba

 

 

 

Von Serkenrode nach Finnentrop 

Serkenrode. Die Spende des Theatervereins Serkenrode nahm in Form eines vollbeladenen Transports sichtbare Gestalt an. Vicky König, Tim Wullenweber und Daniela Funke sorgten stellvertretend für die Vereinsmitglieder, das Lebensmittel im Wert von 529 Euro vom Geschäft Bernd Schulte zum Warenkorb der Caritaskonferenz nach Finnentrop gebracht werden konnten.

„Eine vorbildliche Aktion. Die Bedürftigen nehmen immer mehr zu. Die Not ist groß, wir sind auf die Spendenbereitschaft der Bevölkerung angewiesen.“ Bernadette Schörmann (Kassiererin Caritas Warenkorb) nahm die Pakete mit Milch, Zucker, Butter, Mehl, Reis und Öl entgegen; Hubert Schörmann steuerte den Transport zum Bestimmungsort.

Spendenkonten Warenkorb:
DE 89462515900005076971 (Sparkasse Finnentrop)
DE 20460628171200906101 (Volksbank Bigge-Lenne)
12.01.2015/Text & Foto: Toby

 

 

 

1000 Euro für Serkenrode

Die Laienspielschar Serkenrode 1890 e.V. kann auf eine erfolgreiche Theatersaison 2013/14 zurückblicken.

Die Sommerpause dient der Vorbereitung; die Hobbyschauspieler beschäftigten sich derzeit intensiv mit der Buchauswahl für die neue Spielzeit. Auch die Mitglieder des Arbeitskreis „Unser Dorf hat Zukunft“ stehen bereits in den Startlöchern und treffen erste Vorbereitungen für die Teilnahme am Kreiswettbewerb. Als sichtbares Zeichen für die vielfältige Arbeit entsteht am Sportplatz ein Lehr- und Erlebnispfad, der sich auf Anregung von Kindern und Jugendlichen im Bau befindet.

Doch am Mittwoch, 11. Juni 2014, stand eine Geldübergabe im Mittelpunkt der Aktivitäten: Die Theatergruppe übergab dem Team von „Unser Dorf hat Zukunft“ einen Scheck in Höhe von 1000 Euro. Der „innerdeutsche Gipfel“ erfüllt damit einen nicht alltäglichen Zweck: Die Spende „von Verein zu Verein“ kommt dem ganzen Dorf Serkenrode zu Gute.

 

 


Mittwoch, 15.01.2014 Serkenrode

„Kunigunde “ begeistert Publikum

Ein Tohuwabohu

Vor dem Applaus stand der Schmaus: Die Theatervorstellung der Laienspielschar Serkenrode begann am Sonntag wie gewohnt mit einem großen Kuchenbuffet, ehe das Stück „Kunigunde darf nicht sterben“ die Lachmuskeln forderte.

Die Hobbyschauspieler bieten seit einigen Jahren für Senioren eine besonders schmackhafte Vorstellung an. Im Eintrittspreis sind Kaffee und Kuchen bereits enthalten. Vereinsmitglieder und fleißige Helfer betätigten sich im Vorfeld als Konditor und sorgten für eine süße Vielfalt. Leber- und Blutwurstbrote nach Hausmacherart rundeten das kulinarische Angebot ab.

Der Saal in der Schützenhalle wurde nach der Kaffeerunde zum Schauspielhaus; das kunterbunte Treiben um „Kunigunde“ ging zur Freude der Besucher in die nächste Runde. Thorsten Jagusch, Ferdinand Funke, Tim Wullenweber, Christine Korte, Gitta Güthe und Vicky König brachten das Tohuwabohu in wortreicher Manier auf die Bretter, die bekanntlich die Welt bedeuten.

Der Inhalt des Schwanks passt in das Land der 1000 Berge. Obwohl die Geschichte um Geld und dessen negative Auswirkungen eigentlich in einer ganz anderen Region geschrieben wurde, versetzten die Akteure das Geschehen mitten in das tiefe Sauerland. Was da auf einem Bauernhof, der in die Hände neureicher Städter fällt, alles passiert, konnte man an den lachenden Gesichtern der Senioren leicht ablesen.

Die Geschichte um „Kunigunde“ geht noch den ganzen Monat weiter – allerdings sind nur noch Eintrittskarten für die Vorstellung am kommenden Samstag, 18. Januar, erhältlich.
Tickets: Geschäft Bernd Schulte (Serkenrode), Schreibwaren Anne Tolle (Fretter) sowie bei Alexandra Schöpper (% 0160 /8045585).

(Von Friedhelm Tomba)

 

Lustiges Durcheinander mit Lachgarantie

Den Bericht auf www.derwesten.de von B. Sander-Graetz vom 05.01.14 finden Sie hier als .pdf-Datei

 

 

Irres Spektakel in Serkenrode

© www.derwesten.de   21.12.2012 | 15:49 Uhr Die Laienschauspieler aus Serkenrode freuen sich auf eine „irre“ Theatersaison

Die Laienspielschar des Ortes studiert einen temporeichen Schwank ein.

Der Vorverkauf hat begonnen, das Schauspielerteam steht in den Startlöchern: Am Freitag, 4. Januar, öffnet sich um 20 Uhr in der Schützenhalle Serkenrode der Premierenvorhang zu „Kurzschlüsse – Alles Irre“. Das Lustspiel wurde von Frank Ziegler geschrieben und von Friedhelm Tomba in seiner bekannt lockeren Art inszeniert.

Tempo und Aktionen

In dem lustigen Dreiakter geht es um Erbschaft, Liebe und Fehltritte. „Ein sehr dankbares Bühnenstück, das von temporeichen Szenen lebt und viel Aktionen mit sich bringt“, so Friedhelm Tomba, der diesmal in die Figur eines halbstarken Rockers schlüpft. Die Hauptrolle spielt Thorsten Jagusch, der als cholerisch veranlagter Hausherr auf das Erbe seiner reichen Tante (Alexandra Schöpper) spekuliert. Natürlich haben auch Ehefrau Adelheid (Vicky König) und Tochter Beate (Michaela Schulte) ein Wörtchen mitzureden.

Um an das Geld heranzukommen, verwandelt die Familie das traute Heim in ein Irrenhaus. Ein Staubsaugervertreter (Tim Wullenweber) und ein furchtbar nervöser Freund der Familie (Ferdi Funke) passen plötzlich hervorragend in das Bild der irren Gesellschaft.

Doch dem Hausherren wächst das Tohuwabohu über den Kopf, zumal er eine Affäre mit einer Kosmetikberaterin (Gitta Güthe) auszusitzen hat. Nur gut, dass der Polizist (Udo Metten) die Übersicht behält.

Für den rechten Ton im Hintergrund sorgen als Souffleusen Heike Kathol, Petra Schmitt-Degenhardt, Christiane Bolzenius und Angelika Munkelwitz.

Termine und Vorverkauf

Spieltermine sind: Freitag, 4. Januar, 20 Uhr, Sonntag, 6. Januar, 14.30 Uhr, Seniorenvorstellung mit Kaffee und Kuchen sowie Samstag, 12., und Samstag, 19. Januar, jeweils um 20 Uhr. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei Schreibwaren Anne Tolle (Fretter), Rewe Geschäft Schulte (Serkenrode) sowie unter (02724) 94 90 25 (Petra Schmitt-Degenhardt). Erstmalig können die Tickets auch online bestellt werden. Infos unter www.theater.serkenrode.de.

Der komplette Artikel mit Foto hier als .pdf

 

 

Mit einem Sommerfest begannen für die Mitglieder der Laienspielschar Serkenrode die Vorbereitungen auf neue Theatersaison. Das Bühnenstück für die Spielzeit 2012/13 ist bereits ausgesucht.

Ein vierköpfiges Gremium traf nach viel Vorbereitungszeit die Auswahl; zur Aufführung kommt das von Frank Ziegler geschriebene Lustspiel „Kurzschlüsse – Alles Irre.“

Der erst 42jährige Autor legte durch das Zusammenspiel von flotten Bühnenklamauk und aberwitzigen Wortpassagen ein echtes Meisterwerk hin. Die Hobbyschauspieler aus Serkenrode bleiben somit ihre Linie treu und präsentieren den Besuchern ab Samstag, 29. Dezember  einen unterhaltsamen Frontalangriff auf die Lachmuskeln.  

 

 

Finanzspritze für Laura: Sparkasse unterstützt Theaterverein

21.01.12, Toby, Serkenrode. Mit einer Überraschung begann am Samstag die Vorstellung der Laienspielschar Serkenrode. Bevor sich der Vorhang in der ausverkauften Schützenhalle zu „Alles wegen Laura“ öffnete, stand eine Besuchergruppe der Sparkasse Finnentrop im Mittelpunkt.

Angeführt vom Vorstandsvorsitzenden Frank Nennstiel nahmen die Finanzvertreter Dirk Atteln, Wolfgang Wiethoff und Josef Wurm das lustige Theatertreiben unter die Lupe. Nicht ohne Gastgeschenk: „Die Laienspielschar Serkenrode steht für beste Unterhaltung, viel Humor und echte Spielfreude. Seit 110 Jahren bereichern die Hobbyschauspieler die Kulturszene der Gemeinde Finnentrop und machen somit unsere Region liebenswerter. Aus der Region und für die Region – dieses Motto möchten wir als Sparkasse unterstützen.“

Die Unterstützung nahm in Form eines 1000 Euro Schecks sichtbare Gestalt an. Stefan Schmitt-Degenhardt, Heike Kathol und Thorsten Jagusch nahmen die Spende dankbar an. „Wir werden das Geld in neue Technik investieren und die Bühne weiter modernisieren. Schön, das die Sparkasse an uns gedacht hat.“

Die „Investoren“ aus Finnentrop ließen sich anschließend vor Ort von der zitierten Spielfreude anstecken und lachten beim turbulenten Bühnentreiben herzhaft auf. „Laura und Co.“ zogen Zuschauer aus Nah und Fern in ihren Bann, das Erfolgsstück wurde von den Akteuren wie gewohnt mit echten Mutterwitz gekonnt gewürzt. Der Dreiakter wird seit dem 30. Dezember 2011 in Serkenrode aufgeführt. Am Freitag, 27. Januar, endet die Spielzeit. Eintrittskarten sind nicht mehr erhältlich, die Vorstellung ist ausverkauft.

Foto: Frank Nennstiel (Sparkasse Finnentrop, zweiter von links) und der Scheck: Stefan Schmitt-Degenhardt, Heike Kathol und Thorsten Jagusch nahmen das Gastgeschenk dankbar an

Foto: Die Theatersaison in Serkenrode geht am Freitag zu Ende

 

 

 

Humorige Komödie um eine Ziege

16.01.2012 - Artikel von www.derwesten.de als .pdf

 

 

Serkenrode hat einen neuen Verein!

13.03.11/Toby

Nun ist es (fast) amtlich: Die Laienspielschar Serkenrode 1890 e.V. wurde am Samstag, 12 März, offiziell ins Leben gerufen.

Stefan Schmitt-Degenhardt, Thorsten Jagusch, Alexandra Schöpper, Michaela Schulte, Heike Kathol, Martin Schneider, Tim Wullenweber, Sandra Harrer, Victoria König, Petra Schmitt-Degenhardt, Gitta Güthe, Udo Metten und Friedhelm Tomba trugen sich auf der Gründungsversammlung in die Teilnehmerliste ein.

Das Vorstandstrio mit Stefan Schmitt-Degenhardt (Vorsitzender), Thorsten Jagusch (2. Vorsitzender und Schriftführer) und Heike Kathol (Kassiererin) wird die erarbeitete Satzung dem Amtsgericht zur offiziellen Eintragung ins Vereinsregister vorlegen. Die Gemeinnützigkeit wird beim Finanzamt beantragt.

 

 

 

Nach schwacher Premiere gaben Mimen Vollgas

Von Friedhelm Tomba, 16.01.11
 
Serkenrode. Die Jagd nach dem Zylinder ist vorbei. Zurück bleibt die Frage nach dem Gewinner. Beim turbulenten Lustspiel der Laienspielschar Serkenrode gab es am Ende der Theatersaison sechs Sieger: Udo Metten, Michaela Schulte, Sandra Harrer, Angelika und Claus Munkelwitz sowie Thorsten Jagusch. Die Darsteller gingen mit denkbar ungünstigen Voraussetzungen auf die Bretter, die bekanntlich die Welt bedeuteten.

„Wir haben alle der Premierenvorstellung entgegengefiebert, und dann so etwas.“ Vicky König, die mit vielen weiteren Helfern für das Gelingen der uralten Laienspieltradition im Hintergrund mitwirkte, war wie alle anderen maßlos enttäuscht. Die erste Vorstellung fand vor nur 37 Zuschauern statt! Monatelange Übungsabende und jede Menge Idealismus bekamen einen gewaltigen Dämpfer. Schon im Vorfeld galt es gewaltige Hürden zu überwinden. Die Suche nach Schauspielern zog sich lange hin, Beruf und Familie lassen sich nicht immer mit einem Theaterbuch vereinen.

„Es ist alte Tradition, am zweiten Weihnachtstag Theater zu spielen. Doch diesmal fiel der Tag auf einen Sonntag, viele hatten schlichtweg vom Feiern und Ausgehen die Nase voll. Wir haben es trotzdem riskiert und uns nicht entmutigen lassen.“ 37 Zuschauer – da konnte einfach keine Stimmung aufkommen. Doch das Team hielt zusammen und feilte an dem Stück, baute zusätzliche Lacher ein, schlüpfte immer mehr in die Charaktere der Figuren und die Zahl der Besucher stieg nach oben. „Der Durchbruch war die Seniorenvorstellung.“ Danach ging es Schlag auf Schlag, am Samstag wurde die Spielweise der Laienspielschar mit Szenenapplaus und lang anhaltenden Schlussbeifall gekrönt.

Schon bald werden „Wastel Stiefelhofer“, „Veronika Brandstetter“ und Co. wieder zusammen kommen. Diesmal in „Zivil“ und ohne Zuschauer. Das Theater in Serkenrode, dessen Wurzeln nachweislich bis in die Jahrhundertwende zurückreicht, soll reformiert werden. Die nächste Saison soll dann ohne „Startverzögerung“ die Lachmuskeln der Zuschauer angreifen.

 Ein Dankeschön an das Publikum: Die Laienspielschar Serkenrode kam nach schlechten Start voll in Fahrt
Foto: Friedhelm Tomba

 

 

Bayerisches Schmankerl

Serkenrode, 08.12.2010

Die Jagd nach dem Zylinder - eine heiße Spur führt in die Schützenhalle Serkenrode.

Das Geheimnis um den geheimnisvollen Frackträger wird in mehreren Etappen gelöst.
Erster Ermittlungstag: Sonntag, 26. Dezember um 20 Uhr. Die Theatergruppe der Laienspielschar Serkenrode bereitet sich mit Volldampf auf die neue Spielzeit vor.
Das lustige Durcheinander um Liebe und deren haarsträubenden Auswirkungen wird von Sandra Harrer, Angelika Munkelwitz, Michaela Schulte, Udo Metten, Claus Munkelwitz und Thorsten Jagusch zur Freude der Besucher auf der Bühne "ausgelebt." Für den rechten Ton sorgen als Souffleusen Petra Schmitt-Degenhardt, Anne Kranauge und Heike Kathol.

 Mit viel Idealismus ausgestattet haben die Hobbyschauspieler das Lustspiel von Peter Hinrichsen in Szene gesetzt. Der Dreiakter "Die Jagd nach dem Zylinder" feierte im bayerischen Raum große Erfolge, auch Theaterpapst Peter Steiner nahm sich dem lustigen Treiben an und schlüpfte bereits in die Rolle des heiratswütigen "Altgriesgram" Bauer Stiefelhofer.

Nach der Premierenvorstellung stehen folgende Spieltermine zur Auswahl an: Sonntag, 2. Januar um 14.30 Uhr (Seniorenvorstellung), Samstag, 8. und Samstag, 15. Januar. Eintrittskarten im Vorverkauf: Schreibwaren Anne Tolle (Fretter) und Nahkauf Bernd Schulte (Serkenrode). Telefonische Vorbestellung: Petra Schmitt-Degenhardt, Tel.: 02724/949025.

 
Szenenfotos / R. Hahn

 

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Der letzte Vorhang ist lange gefallen, doch die guten Taten gehen weiter.

Serkenrode. (mt)  2010

Nachdem die Laienspielschar Serkenrode dem Kindergarten der Freizeit- und Bildungsstätte bereits 500 Euro für die Anschaffung neuer Spielgeräte überreichte, war nun die Kirchengemeinde St. Johannes an der Reihe.

Wieder gab es einen 500 Euro Scheck, die Spende soll in den großen Topf der Renovierungskosten einfließen.

Vikar Mariusz Maziarka nahm den Obolus der Schauspieler aus den Händen von Petra Schmitt-Degenhardt und Victoria König entgegen.

Foto: mt

 

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Vorgezogenes Ostergeschenk

Serkenrode. (mt) , 2010

für den Kindergarten der Freizeit- und Bildungsstätte:

Ein „Matschtisch“ lässt die Herzen der Jungen und Mädchen höher schlagen.
Die 500 Euro Spende der Laienspielschar Serkenrode machte es möglich. Die Hobbyschauspieler, die ihre Winterspielzeit mit dem Bühnenstück „Dummheit schützt vor Liebe“ nicht erfolgreich abschlossen, zeigten sich großzügig.

Cordula Börger nahm den „Matschtisch“, an dem die Feinmotorik der Jungen und Mädchen geschult wird, dankbar entgegen. Die Theatergruppe nutzte die Gelegenheit, frühzeitig auf die nächste Spielzeit hinzuweisen. „Wir möchten die Tradition des Theaterspiels weiter aufrecht halten. Daher suchen wir schon jetzt neue Mitspieler.“ Nähere Informationen: Vicky König (02724/244).

 


Foto: Kindergartenleiterin Cordula Börger (zweite von rechts) nahm die „Matschtischspende“ der Theatergruppe von Stefan Schmitt-Degenhardt, Vicky König und Heike Kathol entgegen.
Foto: mt

 

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Pension Hollywood

Sauerlandkurier 07.01.09

Am Samstag nach Weihnachten feierte die Laienspielschar einen gelungenen Auftakt in die neue Saison 2008/2009 vor ausverkauftem Haus. Im vollen Speisesaal der Schützenhalle in Serkenrode amüsierten sich die Zuschauer köstlich, über einen äußerst schwungvollen und chaotischen Dreiakter von Erich Koch.

Zum Stück: Nach einer feuchtfröhlichen Geburtstagsfeier von Sofie Laubenpieper - sie hat zum dritten Mal ihren 49. Geburtstag gefeiert - machen sich deren Schwestern, Martha und Lotte Meisenkaiser, diese ist etwas schwerhörig, für die Abreise fertig. Auch Sofie reist ab. Sie gönnt sich selbst einen kleinen Wellnessurlaub, weil Hubert, ihr Gatte, ihr wie immer nur einen Schnellkochtopf geschenkt hat.

Da Hubert nicht gerne arbeitet, stellt er Max als Aushilfe ein. Max glaubt, im früheren Leben ein Indianer gewesen zu sein und ist auf der Suche nach sich selbst und nach einem bestimmten Muttermal. Als die Vertreterin für Damenunterwäsche, Lydia Spitzgras, auftaucht, spitzt sich die Situation zu. Sie quartiert sich ebenso in die Pension ein, wie Dr. Otto, Maria Honigmund, ein vergeistigter Ornithologe, der nur für seine Vögel lebt. Deshalb erhält er auch jedes Jahr das Zimmer mit der Kuckucksuhr.

Bruno und Tina haben eine Bank ausgeraubt. Auf der Flucht vor der Polizei verstecken sie sich und die Beute in der Pension und geben sich als Filmleute aus Hollywood aus, die nach einer passenden Kulisse und gut aussehenden Schauspielern Ausschau halten. Diese Chance lassen sich natürlich Lydia, Hubert, Max und die beiden Schwestern Martha und Lotte nicht entgehen. Selbst die durch den Bankraub an dem Abflug gehinderte Sofie erliegt der filmischen Versuchung.

Gespielt wird dieses Jahr von: Udo Metten, Michaela Schulte, Gitta Güthe, Ferdinand Funke, Sandra Harrer, Martin Schneider, Angelika Munkelwitz, Matthias Bertels, Lucas Jostes und Victoria König. Hinter den Kulissen werden sie von Heike Kathol, Anne Kranauge, Anna Jostes und Alexandra Schöpper unterstützt.

Sollten Leser nun auf den Geschmack gekommen sein und die Finanzkrise und den Alltagsstress mal entfliehen wollen, gilt es, sich noch eine der Restkarten zu sichern, denn es lohnt sich auf jeden Fall! Gespielt wird noch an folgenden Tagen: Samstag, 10. Januar und 17. Januar jeweils um 20 Uhr in der Serkenroder Schützenhalle. Eintrittskarten gibt es noch bei Nahkauf Bernd Schulte (Serkenrode) und unter Tel.: 02724/244.

 

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Erfolgsautor Erich Koch sah in Serkenrode eigenes Theaterstück und war begeistert

Sauerlandkurier vom 09.01.08 Serkenrode. (toby)

Vor drei Monaten nahm die "Weiberwirtschaft" in Serkenrode ihren Lauf. Dass dessen Autor kurzerhand quer durch die Republik reist, um sein Stück selbst einmal als Zuschauer zu erleben, hätte die Laienspielschar Serkenrode wohl nie für möglich gehalten.

Erich Koch — Der Name bürgt für Qualität. Mehr als 30 Theaterstücke hat der Mann mit der kabarettistischen Ader schon zu Papier gebracht. Schauspielhäuser in Deutschland, Österreich, Holland und Schweiz kennen und lieben die Schreibweise mit Lachgarantie. Um so verwunderter zeigte man sich bei der Laienspielschar Serkenrode, dass vor einigen Wochen ein Brief von dem bekannten Autor ins Haus flatterte. "Erich Koch bedankte sich bei uns, er hatte vom Verlag erfahren, dass wir schon zum vierten Mal ein Stück von ihm einstudiert haben." Gitta Güthe und Victoria König erinnerten sich an die Zeilen und schrieben am Mittwoch, 2. Januar, um 14.45 Uhr zurück. In der E-Mail teilte man dem "Theaterpapst" mit, dass die Aufführungen beim Publikum gut ankommen würden und dass man sich ja vielleicht irgendwann mal kennen lernen könnte. Das Kennenlernen nahm exakt zehn Minuten später seinen Lauf, denn da schellte bei Victoria König das Telefon. Erich Koch meldete sich aus seiner Heimatstadt Pfullendorf am nördlichen Bodensee.

Das Gespräch bestand aus wenigen Sätzen, schlug aber wie eine Bombe ein. "Wann ist denn die nächste Aufführung bei Euch:" "Am Freitag." "Gut, dann gucke ich mir das mal vor Ort in Serkenrode an."

Wie bitte: Der Erfolgsautor mit Wohnsitz im Süden der Republik, der in den letzten Jahren als Darsteller, Autor und Kabarettist auf mehr als 450 Bühnen im In- und Ausland auftrat, will sich ausgerechnet in der tiefen Provinz des Sauerlandes ein Theaterstück anschauen:

 Will er! Erich Koch packte seinen Koffer und saß 48 Stunden später als Zuschauer in der Schützenhalle in Serkenrode und lachte sich halb schlapp. "Die spielen einfach klasse, das ist alles ganz genau in meinem Sinne." Nach der Vorstellung stellte sich Erich Koch den Fragen der jungen Mimen. Die Frage, woher er denn Fantasien und Anregungen zu den Theaterstücken hernehme, beantwortete der Mann vom Bodensee mit: "Aus 39 langen Ehejahren." Auch im Schauspielergewerbe besteht das Leben eben aus Geben und Nehmen. Die "Weiberwirtschaft" wird letztmalig am Freitag, 11. Januar, aufgeführt.

 

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Amüsante "Weiberwirtschaft"

Attendorn, 30.12.2007  © www.derwesten.de

Serkenrode. (pr) Eine gelungene Premiere des urkomischen Dreiakters "Weiberwirtschaft" feierte die Laienspielschar Serkenrode am Samstagabend vor ausverkauftem Haus.

(WR) Das Theaterspiel hat eine über 117 Jahre währende Tradition in Serkenrode. Eng, aber gemütlich heißt die Devise bei den Serkenroder Mimen. Die Besucher im proppenvollen abgeteilten Saal der Schützenhalle amüsierten sich köstlich bei dem derben Bauernschwank.

Zum ersten Mal als Laienmimen waren Lukas Jostes und Martin Schneider zu sehen. Ihnen zur Seite standen die "alten Hasen" Michaela Schulte, Udo Metten, Tim Wullenweber, Victoria König, Angelika Munkelwitz, Alexandra Schöpper und Gitta Güthe. Im Hintergrund sorgten Anne Gante, Anne Kranauge, Heike Kathol und Ferdinand Funke für den reibungslosen Ablauf. Für Maske und Schminke sorgte Alexandra Schöpper und das Bühnenbild bauten unter anderem Tim Wullenweber, Udo Metten und Andreas Geuecke.

Zum Stück: Männer sind auf dem Hof von Oma Frieda nicht gerne gesehen. Ihre Nichten Lena und Irma meiden die Männerwelt wie die Pest, nur Knecht Anton wird geduldet. Dieser, auch Hühnertoni genannt, widmet sich intensiv seinem Federvieh und träumt allenfalls von einer Eier legenden Frau. Er kommt seinem Ziel näher, als Viehhändler Kuno mit der einfältigen Tochter Anni, die er "an den Mann bringen" will, bei Oma Frieda einkehrt.

Während eines Gewitters kommen mit Tom und Ingo zwei weitere Männer auf den Hof, an denen Lena und Irma Gefallen finden. Aus "Manschetten" vor Oma Frieda verkleiden sie sie als Frauen und geben sie als Freundinnen aus. Omas daraus resultierende Verteilung der Gästebetten sorgt für eine turbulente Nacht. Am nächsten Morgen klärt sich neben dem Himmel auch alles andere zur Zufriedenheit der geplagten Oma Frieda auf.

Weitere Aufführungen sind der 4., 5. und 11. Januar, jeweils um 20 Uhr. Karten gibt es bei Bernd Schulte (Serkenrode) und Anne Tolle (Fretter) sowie unter Tel: (02724) 244.

 

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Tim Wullenweber ist eben kein Mann für eine Nacht

  © 07.01.07 Westfalenpost

 Serkenrode. (mt) Im Gasthof "Zum Bahnhof" schlug vor mehr als 117 Jahren die Geburtsstunde der Laienspielschar Serkenrode. Den Beweis förderten Maurer zu Tage, die bei Umbauarbeiten ein Schriftstück von anno 1890 entdeckten.
Der Gasthof diente bis in die 60-er Jahre als Aufführungsort, später zogen die Mimen in die Schützenhalle um. Der Gasthof hat längst seine Pforten geschlossen, doch die Freude am Theaterspiel ist geblieben. Die Erben der Männer und Frauen der ersten Schauspielstunden widmen sich seit zwei Wochen dem Durcheinander um eine männliche Jungfrau. Was dazumal noch "Freischütz" oder "Robert und Bertram" heiß, trägt heute den Bühnentitel: "Kein Mann für eine Nacht."

Es grenzt schon an ein Wunder, dass die alte Tradition des Bühnenspiels in Serkenrode bis heute aufrecht erhalten wird. Kein leichtes Unterfangen, denn die allgemeine Vereinsmüdigkeit greift auch nach dem kleinen Frettertaldorf. Doch das Schauspielfieber hat auch Zugezogene befallen, das Virus vom erfrischenden Lachen macht vor Schwiegertöchtern und Söhnen der Gründungsväter keinen Halt. Nichtsdestotrotz: Das aktuelle Darstellerteam ist schon jetzt auf der Suche nach Verstärkung, schließlich sollen auch in der Theatersaison 2007/08 Lachsalven abgefeuert werden.

Dass beim "Mann für eine Nacht" kein Auge trocken bleibt, liegt viel an der herzerfrischenden Spielweise des jungen Hauptdarstellers. Tim Wullenweber (19) schlüpft wie ein alter Hase in die Rolle von Axel Schweis und liefert sich mit Lisa Sommer alias Gitta Güthe urkomische Wortgefechte. Wenn dann noch die Heidi-Kabel-Ableger Victoria König als Gundula und Michaela Schulte (Isolde Pfeiffer) die Bühne wortgewaltig unter Beschuss nehmen, wird auch der letzte Lachmuskel bei den Zuschauern aktiviert.

Sein Debüt als Schauspieler feiert Hendrik Schörmann, der sich als Mike - wie ein "echter Schörmann nun mal so lebt und leibt" - nahtlos in die Gruppe einfügt. Inga Schörmann erkennt man beim Spiel nicht wieder, denn wer hat die junge Frau jemals zuvor als Installateurin mit Zigarre und Bierbauch gesehen?

Hauptsache, es wird gelacht. Udo Metten hat mal wieder eine echte Paraderolle, der ewige Pantoffelheld steht diesmal unter der Herrschaft von Isolde. Als unscheinbares Mauerblümchen tritt Sandra Müller auf, doch wie im wahren Leben kommt es am Ende ganz anders.

Für den rechten Ton sorgen die Souffleusen Anne Kranauge, Anne Gante und Angelika Munkelwitz. Für die Maske ist Alexandra Schöpper verantwortlich.

Das herrliche Spiel um Lügen, Liebe (und etwas) Lust findet am Freitag, 12. Januar, um 20 Uhr seine Fortsetzung. Restkarten sind noch unter Tel: 02724/224 oder im Geschäft Bernd Schulte in Serkenrode und bei Anne Tolle in Fretter erhältlich.

 

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Am Ende siegt doch die Liebe

© 01.01.2007 Westfälische Rundschau

Ein gut aufgelegtes Ensemble sparte nicht mit komischen Einlagen.

Serkenrode. (pr) "Kein Mann für eine Nacht", eine Komödie in drei Akten von Uschi Schilling, sorgte für ein volles Haus im kleinen Saal der Schützenhalle Serkenrode. Zum bewährten Ensemble Michaela Schulte, Gitta Güthe, Udo Metten, Tim Wullenweber, Inga Schörmann, Sandra Müller und Victoria König kam mit Hendrik Schörmann ein ganz neues Talent auf die Bühne, das sein Theaterdebüt souverän absolvierte.

Zum Stück: Der schüchterne und konservative Finanzbeamte und Ordnungsliebhaber Axel Schweis wacht nach durchzechter Nacht in seiner eigenen Wohnung neben einer jungen Frau auf und weiß nicht, wie die dorthin gekommen ist. Die überaus attraktive Bettgenossin heißt Lisa Sommer und entpuppt sich als talentierte Kunstmalerin, die für ein paar Tage ein Dach über dem Kopf sucht. Lisa mag den jungen Burschen und versucht, ihn mit allen Listen einer Frau für sich zu gewinnen. In der Wohnung hat aber auch schon Freund Mike ein Unterkommen gefunden, und zu allem Unglück taucht ständig eine penetrant neugierige Nachbarin auf. Auch die Schwester von Axel und ihr unter dem Pantoffel stehender Ehemann bereiten Probleme. Als dann noch die Heizung ausfällt und ein Wasserrohrbruch im Keller für eine Überschwemmung sorgt, ist das Chaos komplett. Am Ende jedoch wird alles gut, und die Liebe siegt. Fazit: Ein tolles Theaterstück, in dem die Akteure der Serkenroder Laienspielschar überzeugten. Frivol und mit reichlich Situationskomik sorgten sie für einen kurzweiligen Abend.

Weitere Aufführungen finden am 5., 6. und 12. Januar jeweils ab 20 Uhr statt. Einlass ist jeweils eine Stunde vor Spielbeginn. Karten gibt es im Vorverkauf im Schreibwarengeschäft Tolle in Fretter, im Rewe-Markt Schulte in Serkenrode sowie bei Victoria König, Tel: (02724) 244.

Erstmalig wird in diesem Jahr eine Kartenvorbestellung per E-Mail angeboten.
  

 

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