Presse

Die Bierverschwörung – Spielzeit 2019-2020

Laienspieler bringen turbulente Bierverschwörung auf die Bühne

Die Laienspielschar Serkenrode 1890 e.V. ist ein historischer Verein. 2020 kann voller Stolz auf 130 Jahre vergnügliche Unterhaltung zurückgeblickt werden.

Gar nicht so verkehrt, für das Jubiläumsjahr ein Theaterstück zu suchen, bei dem ein ebenfalls traditionsbehaftetes Produkt im Mittelpunkt steht. Obwohl: In der „Bierverschwörung“ dreht sich ja nicht alles nur ums Bier. Das edle Getränk nimmt dann doch mehr eine Statistenrolle ein.
In dem 3-Akter „Die Bierverschwörung“ von Autor Matthias Loll geht es – in altbewährter Lachgarantie – um haarsträubende Verwechslungen und urkomische Situationen. Wer die Verschwörungstheoretiker und wer die unfreiwilligen Opfer sind, ob die Polizei rechtzeitig vor Schaden bewahrt und was es mit den Mäusen auf sich hat, davon können sich die Zuschauer in den 4 Aufführungen selber ein Bild machen.

Und, Bier wird natürlich auch getrunken – was den einen oder anderen Zuschauer ein interaktives Theater wünschen lassen wird. Hier können die Laienspieler jedoch beruhigen: In den Pausen und natürlich nach dem abendlich letzten Vorhang ist für Speis und Trank – traditionsgemäß – gesorgt.
Bevor es soweit ist, wird noch zweimal die Woche geprobt. Regisseurin Angelika Munkelwitz legt Wert auf das richtige Timing von Auftritt und Text. Der Gag muss sitzen. Keine allzu große Herausforderung für die meisten der über viele Jahre bühnenerprobten Laienspieler. Und sollte doch irgendwann ein Texthänger auftreten, können sich die Darsteller auf die richtige Einflüsterung der Souffleusen Heike Kathol, Petra Schmitt-Degenhardt, Christiane Bolzenius und Susan Bause verlassen.

Zum Stück:
Carsten Bier (Thorsten Jagusch), der Wirt der heruntergekommenen Eckkneipe „Zum Krug“, wird aus zuverlässiger Quelle gewahr, dass das Gesundheitsamt am folgenden Tag einen Besuch abstatten will. Sofort muss das ganze Team vom „Krug“ helfen, die Kneipe in blitzreinen Zustand zu versetzen, um den hohen Auflagen des Amts zu genügen. Andernfalls besteht die große Gefahr, die Kneipe an den Trinkhallenbesitzer und Großkotz Kai Pirinha (Martin Schneider) zu verlieren, der schon lange ein Auge auf den „Krug“ geworfen hat. Blöd nur, dass plötzlich ein Kleinkrimineller auftaucht und den Beamten vom Gesundheitsamt mimt. So nimmt das Verwechselspiel seinen vergnüglichen Lauf.
Welche Rollen dabei die Bedienung Franziska Nehr (Michaela Schulte), Olivia Bier (Vanessa Schulte), Maria Kron (Esther Bönninghoff), Clara Korn (Gitta Güthe), Britt Burger (Vicky König), Willi Strothmann (Tim Wullenweber), Martin Remy (Ferdi Funke) und Dr. Riesling (Stefan Adami) spielen werden und ob Kai Pirinha die Kneipe am Ende übernimmt, wird natürlich noch nicht verraten.

Wer jetzt „Durst“ bekommen hat oder noch ein schönes Geschenk für Weihnachten sucht, sollte sich folgende Termine und Infos merken:
05.01.20 Sonntag, 15.00 Uhr Seniorenvorstellung
11.01., 18.01., 25.01. – jeweils Samstag um 20.00 Uhr

Einrittspreis: Seniorenvorstellung mit Kaffee und Kuchen 12 Euro/Karte, Abendvorstellung 7 Euro/Karte.
Kartenvorbestellung: Bernd Schulte Lebensmittel (Serkenrode), Anne Tolle (Fretter)
Telefonisch unter 01 70 / 5 60 40 44, oder Online über die Website der Laienspieler.

Alle Informationen auch auf der Website https://theater.serkenrode.de

Text&Fotos: Reni Hahn.
Im Auftrag der Laienspielschar Serkenrode 1890 e.V., 1. Vorsitzende Victoria König

 

Link zum Originalbeitrag

Theater in Serkenrode

130 Jahre auf der Bühne: Laienspielschar spielt die „Bierverschwörung“

Serkenrode. Die Laienspielschar Serkenrode blickt im Jahr 2020 auf 130 Jahre vergnügliche Unterhaltung zurück. Bei der Auswahl des Stücks für das runde Geburtstagsjahr haben sich die Darsteller für das Stück „Bierverschwörung“ entschieden. Dabei dreht sich nicht alles nur ums Bier. Das edle Getränk nimmt jedoch mehr als eine Statistenrolle ein.

In dem Drei-Akter von Matthias Loll geht es – in altbewährter Lachgarantie – um haarsträubende Verwechselungen und urkomische Situationen. Wer die Verschwörungstheoretiker und wer die unfreiwilligen Opfer sind, ob die Polizei rechtzeitig vor Schaden bewahrt und was es mit den Mäusen auf sich hat, davon können sich die Zuschauer in den vier Aufführungen selber ein Bild machen.

Bier wird natürlich auch getrunken – was den ein oder anderen Zuschauer ein interaktives Theater wünschen lassen wird. Hier können die Laienspieler jedoch beruhigen: In den Pausen und natürlich nach dem abendlich letzten Vorhang, ist für Speis und Trank gesorgt.

Der Gag muss sitzen.

Bevor es soweit ist, wird noch zweimal die Woche geprobt. Regisseurin Angelika Munkelwitz legt Wert auf das richtige Timing von Auftritt und Text. Der Gag muss sitzen. Keine allzu große Herausforderung für die Meisten der über viele Jahre bühnenerprobten Laienspieler.

Und sollte doch irgendwann ein Texthänger auftreten, können sich die Darsteller auf die richtige Einflüsterung der Souffleusen Heike Kathol, Petra Schmitt-Degenhardt, Christiane Bolzenius und Susan Bause verlassen.

Inhaltsangabe

Zum Stück: Carsten Bier (Thorsten Jagusch), der Wirt der heruntergekommenen Eckkneipe „Zum Krug“, wird aus zuverlässiger Quelle gewahr, dass das Gesundheitsamt am folgenden Tag einen Besuch abstatten will. Sofort muss das ganze Team vom „Krug“ helfen, die Kneipe in blitzreinen Zustand zu versetzen, um den hohen Auflagen des Amts zu genügen.

Andernfalls besteht die große Gefahr, die Kneipe an den Trinkhallenbesitzer und Großkotz Kai Pirinha (Martin Schneider) zu verlieren, der schon lange ein Auge auf den „Krug“ geworfen hat. Blöd nur, dass plötzlich ein Kleinkrimineller auftaucht und den Beamten vom Gesundheitsamt mimt. So nimmt das Verwechselspiel seinen vergnüglichen Lauf.

Theaterkarten als Weihnachtsgeschenk

Welche Rollen dabei die Bedienung Franziska Nehr (Michaela Schulte), Olivia Bier (Vanessa Schulte), Maria Kron (Esther Bönninghoff), Clara Korn (Gitta Güthe), Britt Burger (Vicky König), Willi Strothmann (Tim Wullenweber), Martin Remy (Ferdi Funke) und Dr. Riesling (Stefan Adami) spielen werden und ob Kai Pirinha die Kneipe am Ende übernimmt, wird natürlich noch nicht verraten.

Wer jetzt „Durst“ bekommen hat oder noch ein schönes Geschenk für Weihnachten sucht, sollte sich folgende Termine vormerken: Sonntag, 5. Januar, um 15.30 Uhr (Seniorenvorstellung), Samstag, 11., 18. und 25. Januar, jeweils um 20 Uhr in der Schützenhalle Serkenrode.

Kartenvorbestellung sind bei Bernd Schulte Lebensmittel (Serkenrode), Anne Tolle (Fretter), telefonisch unter 0170 / 5 60 40 44 und online über die Internetseite der Laienspieler möglich.

 

Theaterverein Serkenrode mit neuem Stück

Laienschauspieler bringen  Bierverschwörung auf die Bühne

Serkenrode – Die Laienspielschar Serkenrode 1890  ist ein historischer Verein. 2020 kann voller Stolz auf 130 Jahre vergnügliche Unterhaltung zurückgeblickt werden. Gar nicht so verkehrt, für das Jubiläumsjahr ein Theaterstück zu suchen, bei dem ein ebenfalls traditionsbehaftetes Produkt im Mittelpunkt steht. Obwohl: in der „Bierverschwörung“ dreht sich ja nicht alles nur ums Bier. Das edle Getränk nimmt dann doch mehr eine Statistenrolle ein.

In dem 3-Akter „Die Bierverschwörung“ von Autor Matthias Loll geht es – in altbewährter Lachgarantie – um haarsträubende Verwechselungen und urkomische Situationen. Wer die Verschwörungstheoretiker und wer die unfreiwilligen Opfer sind, ob die Polizei rechtzeitig vor Schaden bewahrt und was es mit den Mäusen auf sich hat, davon können sich die Zuschauer in den 4 Aufführungen selber ein Bild machen. Und, Bier wird natürlich auch getrunken – was den ein oder anderen Zuschauer ein interaktives Theater wünschen lassen wird. Hier können die Laienspieler jedoch beruhigen: in den Pausen und natürlich nach dem abendlich letzten Vorhang, ist für Speis und Trank – traditionsgemäß – gesorgt.

Bevor es soweit ist, wird noch zweimal die Woche geprobt. Regisseurin Angelika Munkelwitz legt Wert auf das richtige Timing von Auftritt und Text. Der Gag muss sitzen. Keine allzu große Herausforderung für die meisten der über viele Jahre bühnenerprobten Laienspieler. Und sollte doch irgendwann ein Texthänger auftreten, können sich die Darsteller auf die richtige Einflüsterung der Souffleusen Heike Kathol, Petra Schmitt-Degenhardt, Christiane Bolzenius und Susan Bause verlassen.

Der Kartenvorverkauf beginnt am Sonntag, 1. Dezember. Karten für die Seniorenvorstellung mit Kaffee und Kuchen kosten 12 Euro und 7 Euro an der Abendkasse. Interessierte können die Karten bei Bernd Schulte Lebensmittel (Serkenrode), Anne Tolle (Fretter) unter Tel. 01705604044 oder Online über die Webseite der Laienspieler erwerben. Aufführungstermine: Sonntag, 5. Januar, 15 Uhr (Seniorenvorstellung); Samstag, 11., 18. und 25. Januar, 20 Uhr

Text&Foto: Reni Hahn

Von Reni Hahn, 15.11.18

Laienspielschar begibt sich auf Millionärssuche

Die erste von zwei anstrengenden Intensivproben liegt hinter den Serkenroder Theaterspielern. Sechs Stunden lang übten die Darsteller am vergangenen Wochenende.

Für die drei Akte des Bühnenstücks „Ein Dorf ohne Tratsch“ aus der Feder von Christa Bitzer hebt sich im Januar viermal der Vorhang. „Die langen Probeeinheiten helfen uns sehr in der Vorbereitung. Wir haben das Ziel, die Erwartungen der Besucher an ein gut gespieltes, lustiges Stück zu erfüllen, und das fängt schon bei der Auswahl des Buches an“, sagt Vicky König, 1. Vorsitzende der Laienspieler. „In diesem Stück kommt noch mehr, als reines Schauspiel auf uns zu! Was das ist, verrate ich aber noch nicht.“

Unter der Regie von Angelika Munkelwitz feilen die 10 Darsteller derzeit noch an Timing, Betonung, Gestik und Aufstellung. Den Theaterbesuchern sollen bei den vier Aufführungen die Lachtränen aus den Augen hockeln und ein paar fröhliche, unbeschwerte Stunden beschert werden.

Zum Inhalt: Das ruhige Leben der Dorfbewohner wird plötzlich durch eine aufregende Neuigkeit gestört! „Ein Lottogewinner! Bei uns! Wer könnte das wohl sein??“ Das diese Frage das Leben auf dem Dorf ab sofort ordentlich durcheinander wirbelt ist verständlich. Ganz besonders die Leiterin der Poststelle, Heidi Laber (Michaela Schulte) sowie ihre Freundin Käthe (Vicky König) setzen von Neugier geplagt alles daran, den Millionär ausfindig zu machen. Reporterin Sybille (Vanessa Schulte) greift bei ihren Recherchen für die karrierefördernde Story ebenfalls zu unorthodoxen Mitteln. Was sie damit anrichtet, wird zum großen Chaos auf der Bühne.

  • Einlass ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.
  • Keine Sitzplatzreservierung.
  • Die Karten sind zum Preis von 7 Euro erhältlich.
  • Seniorenvorstellung 12 Euro, incl. Kaffee und Kuchen
Die weiteren Rollen und ihre Darsteller: Herr Spar – Tim Wullenweber Bernd-Otto, Bürgermeister – Ferdi Funke Uwe, Briefträger – Christoph Bertels Harald Kleber, Metzgermeister – Udo Metten Krimhilde, Bürgermeistergattin – Elke Kathol Ayse, Putzfrau – Gitta Güthe Wortelhöfer, Künstler – Martin Schneider Souffleusen: Heike Kathol, Esther Bönninghoff, Christiane Bolzenius, Petra Schmitt-Degenhardt. Bühnenbild: Stefan Schmitt-Degenhardt, Elke Kathol, Heike Kathol. Termine:
  • Sonntag, 06.1.2019 Seniorenvorstellung um 14.30 Uhr
  • Samstag, 12.1.2019, 20 Uhr
  • Samstag, 19.1.2019, 20 Uhr
  • Samstag, 26.1.2019, 20 Uhr
Kartenvorverkauf ab dem 1.12.2018 bei Schulte Lebensmittel, Serkenrode und Anne Tolle, Fretter. Telefonische Vorbestellung unter 01 70 / 5 60 40 44. Infos auf der HP der Laienspielschar unter https://theater.serkenrode.de

Von Reni Hahn, 04.01.18

Serkenrode. In den gemütlichen Clubsesseln der eleganten Bordbar des Luxus Kreuzfahrtschiffs MS Luxor, dass derzeit in der Serkenroder Schützenhalle vor Anker liegt niederlassen, zurücklehnen und die ersten Meilen auf See und damit den Beginn der Reise nach Bali mit einem Gläschen Champagner starten.

Vier Mal wird das Stück „Nach Bali und zurück“ des Laientheaters Serkenrode aufgeführt.

Während die Gäste der MS Luxor noch nichtsahnend das Schiff erkunden, schwant der Besatzung bereits Einiges. Denn Kapitän Ludwig von Ballheimer (Udo Metten), der auf seiner allerletzte Reise vor seiner Frühpensionierung überhaupt ist, findet schon lange mehr Freude an Champagner und weiblicher Gesellschaft als an der Leitung des Schiffes, so entfällt ihm auch ständig das Reiseziel und so einige andere „unwichtige“ Dinge  mehr.

Wie gut, dass der 1. Offizier Gerd Staumoser (Thorsten Jagusch) alles fest im Griff hat. Auch den, für die Fähigkeiten des Kapitäns und damit für das ganze Schiff schwarzsehenden Barkeeper Roger (Tim Wullenweber), überzeugt er davon, den Dienst für diese Reise nach Bali – und zurück  nicht zu quittieren. Selbst wenn er dafür auf Knien betteln muss.

So bleibt die Columbus Bar geöffnet und die Reiseteilnehmer treffen nach und nach hier ein: Das Ehepaar Hübner (Elke Kathol und Stefan Adami), der Kegelclub „Einer steht immer“ (Michaela Schulte, Victoria König, Gitta Güthe) und insbesondere Landstreicher Siggi (Christoph Bertels), bei dem den Zuschauer schon sehr bald das Gefühl überfällt, dass dieser für ordentlich Wirbel an Bord sorgen wird.

Michaela Schulte feiert in dieser Spielzeit ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum.

Als  Schiffsärztin Frau Dr. Zapf (Susen Bause) bereits kurz nach Reisebeginn zum Einsatz in die Bar gerufen wird verstärkt sich die Ahnung, dass die bis dahin noch überschaubare Geschichte aus der Feder von Bernd Spehling über kurz oder lang in einer von Tumult und Verwicklungen geprägten Handlung die Lachmuskeln der Zuschauer aufs Äußerste strapazieren wird.

Viele Akteure im Hintergrund

Dass bei dieser Kreuzfahrt ein Rad ins andere greift, dafür sorgt Regisseurin Angelika Munkelwitz. Das Bühnenbild liegt in der Verantwortung von Stefan Schmitt-Degenhardt, Heike Kathol und Anna Sellmann-Jostes. Als Souffleusen stehen den Mimen Heike Kathol, Christiane Bolzenius, Petra Schmitt-Degenhardt, Esther Bönninghoff und Katharina Gees zur Seite. Die Maske liegt in den erfahrenen Händen von Alexandra Schöpper.

An Bord kommen, zurück lehnen und dem Ensemble der Laienspielschar Serkenrode dabei zusehen, wie sie auf der Reise „nach Bali und zurück“ von einer verrückten Situation in die nächste schippern müssen – das ist noch möglich an den folgenden Terminen:
Seniorenvorstellung mit Kaffee und Kuchen (Gedeck mitbringen), Eintritt 10 Euro am Sonntag, 7. Januar, ab 14.30 Uhr.
Am Samstag, 13. Januar, sowie Samstag, 20. Januar, und die Abschlussvorstellung am Freitag, 26. Januar, –
jeweils ab 20 Uhr. Eintritt 6 Euro.

Die Aufführungen finden in der Schützenhalle Serkenrode statt.
Einlass ist jeweils eine Stunde vor Spielbeginn.
Keine Platzreservierung.
Das Ticket für diese Vergnügungsreise ist erhältlich bei Schulte Lebensmittel, Serkenrode und Schreibwaren Tolle, Fretter,  telefonisch unter 01 70 / 5 60 40 44 oder online.

Veröffentlicht in Lokalplus NRW, ähnlich in der WP/WR, ähnlich im SWA
Text&Fotos: Reni Hahn, 04.01.18

Von Reni Hahn, 28.11.2017

Serkenrode. Der Vorverkauf beginnt am 01.12.2017, die Proben sind in vollem Gange und bereits am 07. Januar 2018 heißt es ‚Leinen los‘ für die Besucher der Seniorenvorstellung, die sich als Erste auf eine vergnügliche und kurzweilige Komödie aus der Feder von Bernd Spehling freuen können. „Einmal Bali und zurück“ ist der Titel des Stücks, dass die 10 Charaktere auf der Bühne während einer Kreuzfahrt nach Bali in verrückte, lustige Situationen manövriert.

Kurzbeschreibung

„Auf der Kreuzfahrt nach Bali geht bei einem Zwischenfall während einer Rettungsübung  auf der MS Luxor  der lebenslustige Kapitän von Ballheimer verloren.  Dem 1. Offizier Staumoser ist klar, Ersatz muss her damit die Passagiere nicht in Panik geraten. Da kommt der Landstreicher Siggi, der die Kreuzfahrt gewonnen hat, gerade recht. Kurzerhand soll er das Kommando übernehmen – doch das bleibt nicht ohne Folgen. Ob und wie das Schiff mit seinen Passagieren sein Ziel erreicht, ob der Kapitän wieder auftaucht und welche Verwirrungen an Bord Siggi stiftet, zeigt diese witzige Komödie in 3 Akten.“
Zweimal pro Woche treffen sich Darsteller und das Backstage-Team zum Einstudieren der Texte, der zu laufenden Wege und des richtigen Timings.  Bereits seit geraumer Zeit stand dieses Bühnenstück in der engeren Auswahl der Laienspielschar Serkenrode, aber erst in dieser Spielzeit ließ es sich endlich verwirklichen.

Das Bühnenbauteam unter dem Kommando von Stefan Schmitt-Degenhardt hat das passende Bühnenbild gezaubert. Die Bar auf der MS Luxor blitzt und blinkt, Teppiche wurden verlegt – alles so, wie man sich das bei einer Kreuzfahrt vorstellt.

Humor ist eine ernste Sache

Viel Spaß haben die Laiendarsteller bei ihren Proben und ein humorvolles Miteinander zeichnet die Truppe aus. Während eine Szene geprobt wird sind aber alle konzentriert bei der Sache. Die, die nicht an der Szene beteiligt sind,  geben „von unten“  Ratschläge, was besser zu machen ist und was wie passender rüberkommt. Manchmal ist es nur die Erinnerung daran, lauter zu Sprechen, manchmal der Tipp an den Darsteller, diese Passage besser im Sitzen zu absolvieren.

Denn nicht jeder kann auf so lange Bühnenerfahrung wie  z.B. Michaela Schulte, Udo Metten, Gitta Güthe und Victoria König blicken. Ganz neu dabei sind in diesem Jahr Stefan Adami und Susen Bause, die sich aber offensichtlich gut aufgenommen fühlen und Vertrauen in die Tipps der Anderen haben. Die bewährten Laienspieler Thorsten Jagusch, Tim Wullenweber, Elke Kathol und Christoph Bertels machen die Darstellerriege in dieser Spielzeit komplett. Als Stichwortgeber im Notfall stehen den Akteuren die Souffleusen Heike Kathol, Christiane Bolzenius, Petra Schmitt-Degenhardt, Esther Bönninghoff und Katharina Gees zur Seite.

Erleben Sie mit, wenn Crew & Gäste der MS Luxor in der Schützenhalle Serkenrode mit  insgesamt vier Aufführungen im Januar 2018 Fahrt aufnehmen.

Am 07.01. (Seniorenvorstellung mit Kaffee und Kuchen, Beginn um 14.30 Uhr),
am 13.01., 20.01. und 26.01.2018 (Beginn jeweils um 20.00 Uhr).

Der Eintritt beträgt 6,00 Euro, bzw. 10,00 Euro für die Seniorenvorstellung.

Eintrittskarten gibt es bei Schreibwaren Anne Tolle (Fretter) und Schulte Lebensmittel (Serkenrode).
Telefonische Kartenvorbestellung unter 01 70 / 5 60 40 44

Alle Informationen auch auf der Website der Laienspielschar  Serkenrode unter https://theater.serkenrode.de

Text & Foto: Reni Hahn, 28.11.2017

Von Friedhelm Tomba, 19.09.15

Serkenrode. Dass Gäste aus Darmstadt, Berlin und Oberursel anreisen werden, war bekannt. Doch das mit einem apostolischen Nuntius auch ein päpstlicher Botschafter aus Rom der Laienspielschar Serkenrode zum 125jährigen Bestehen gratuliert, war eine echte Überraschung.
Möglich machte das der Theaterverein Ostentrop, der auf unkonventionelle Art und Weise für einen großen Lacherfolg sorgte. Auf einem Papamobil rollte der Geistliche in die Schützenhalle. Der Gesandte von Papst Franziskus, in dessen Gewand Bernd Röhrig steckte, hielt seine Ansprache an das Volk in italienischer Sprache. Gut, das Josef Wurm seine Fähigkeiten als Dolmetscher ausspielte und die Rede zur Freude des Publikums nicht immer ganz wortgetreu übersetzte.

Überhaupt war Lachen Trumpf. Den Anfang machte die Theatergruppe der Katholischen Frauengemeinschaft, die die 125 Jahre an gelebten Serkenroder Theater „(Ham se schon gehört“) mit viel Witz aufs Korn nahm. Moderator Thorsten Jagusch konnte danach Hettwich vom Himmelsberg (Anja Geuecke) begrüßen, die Ehrengäste Bürgermeister Dietmar Heß und Vikar Mariusz mit in ihr  Comedyprogramm aufnahm. Zur Begeisterung der Zuschauer schlug die Frau mit Hut aus Attendorn immer wieder Brücken zu ehemaligen Schauspielern. Die waren in reichlicher Zahl an den Ort ihres Geschehens zurückgekehrt.

Die älteste „Ehemalige“ kam aus Oedingen: Elisabeth Gödde (87, geb. Reuter) stand vor mehr 70 Jahren in Serkenrode auf der Theaterbühne. Die weiteste Anreise hatte Irmgard Behle („Schmiers“), die aus Erlagen zum Jubiläumsfest gekommen war. Dafür durfte sie mit ihrem Mann in einer Loge Platz nehmen.

Der Abschluss des offiziellen Teils gehörte den Geburtstagskindern: Vicky König, Christine Korte, Michaela Schulte, Angelika Munkelwitz, Tim Wullenweber, Christoph Bertels und Udo Metten erinnerten mit einem „handgemachten“ Theaterstück nachdrücklich an die Freude des Laienspiels. Nach dem letzten Vorhang war noch lange nicht Schluss: Gäste, Aktive und Ex-Mimen stießen gemeinsam auf das Jubiläum an.

Text&Fotos: Friedhelm Tomba, 19.09.15

Von Friedhelm Tomba, Juli 2015

Serkenrode. Es wird eine große Party werden. Seit Wochen durchstöbern Vorstandsmitglieder der Laienspielschar Serkenrode 1890 e.V. Telefonbücher und Interneteinträge. Man ist auf der Suche nach „Ehemaligen“, denn zum 125jährigen Bestehen der Theatergruppe sollen auch Hobbymimen von früher an den Ort des Geschehens zurückfinden.

„Zu unserer Feier ist natürlich die ganze Dorfbevölkerung eingeladen, wir haben uns einiges Unterhaltsames für den Abend einfallen lassen. Aber ganz besonders sprechen wir die an, die im Laufe der langen Geschichte unseres Vereins irgendwann mal mit auf der Bühne standen. Es wäre schön, wenn möglichst viele Schauspieler gemeinsam mit ihren Partnern die alten Zeiten bei uns in der Schützenhalle wieder aufleben lassen. “
Victoria König führt die Laienspielschar im Jubiläumsjahr als Vorsitzende an und hat der Post viel Arbeit beschert. Einladungsbriefe gingen quer durch die Republik. Mimen a.D. mit Wohnsitz in Berlin, Mannheim, Bremerhaven oder im nahen Wenholthausen  wurden ausfindig gemacht und zum großen Event persönlich eingeladen.

Das wird am Samstag, 19. September, über die Bühne gehen. „Wir haben versucht, alle Ehemaligen ausfindig zu machen. Sollten wir jemand vergessen haben, wären wir über einen Hinweis dankbar.“

Die Laienspielschar Serkenrode ist trotz ihres Jubiläumsalters ein „junger“ Verein. Die Aktivitäten der Schauspieler wurden erst 2011 zu einem eingetragenen Verein. Durch Recherchen konnte nachgewiesen wurden, das mindestens seit 1890 im Ort Theater gespielt wurde.

Alexandra Schöpper und Victoria König haben viel recherchiert und die Adressen ehemaliger Schauspieler zusammengetragen

Text&Foto: Friedhelm Tomba, Juli 2015

Von Friedhelm Tomba, 18.01.15

Serkenrode. Das hat es in der 125jährigen Vereinsgeschichte noch nicht gegeben: Schon vor dem ersten Vorhang waren alle Vorstellungen restlos ausverkauft! Der Theaterverein Serkenrode präsentiert seit dem 11. Janaur das Bühnenstück „Am heißen Draht in Mosebolle“ und kann dabei sogar ein wenig Geschichte schreiben. Denn das urkomische Treiben auf der Bühne feiert tatsächlich seine Deutschlandpremiere.

Buchautorin Anke Vogt teilte das den Mimen am Samstag vor dem ersten Lacher mit. In der Tat: Während andere Bühnenstücke der Lennestädterin wie „Operation Abendsonne“ und „Zwei Engel für BimBam“ schon lange auf den Brettern, die bekanntlich die Welt bedeuten, wurde das lustige Treiben aus Mosebolle bisher noch nicht in Deutschland aufgeführt. Die Frau mit dem feinen Gespür für Sauerländer Humor ließ es sich nicht nehmen, das Stück aus ihrer Feder vor Ort zu begutachten. „Das, was dem Publikum in den zwei Stunden geboten wurde, war wirklich Spitzenklasse. Die Geschichte wurde vom Ensemble perfekt an die örtlichen Besonderheiten von Serkenrode angeglichen, es wurden entsprechende Zwischengags eingebaut und die individuellen Talente der Schauspieler geschickt genutzt.“

Das Lob der Theaterbuchschreiberin spornte Thorsten Jagusch, Gitta Güthe, Vicky König, Tim Wullenweber, Ferdinand Funke, Christina Korte, Anna Jostes und Christopher Bertels mächtig an. Die Hobbyschauspieler boten dem begeisterten Publikum einen unvergesslichen Theaterabend.

Nach der Vorstellung fand eine kleine Verlosung statt, bei dem ein handsigniertes Buch der Autorin zu gewinnen gab. Noch bis zum 31. Januar wird aus der Schützenhalle in Serkenrode an jeden Samstagabend der „Gasthof Lüsenbrink“, in dem die irrwitzigen Typen aus Mosebolle weitere Angriffe auch die Lachmuskeln der Zuschauer starten.

 

Theaterbuchautorin Anke Vogt (zweite von links) gratulierte den Schauspielern aus Serkenrode zu der perfekten Umsetzung des Bühnenstücks
18.01.2015/Text & Foto: Friedhelm Tomba

Von Friedhelm Tomba, 12.01.2015

Serkenrode. Die Spende des Theatervereins Serkenrode nahm in Form eines vollbeladenen Transports sichtbare Gestalt an. Vicky König, Tim Wullenweber und Daniela Funke sorgten stellvertretend für die Vereinsmitglieder, das Lebensmittel im Wert von 529 Euro vom Geschäft Bernd Schulte zum Warenkorb der Caritaskonferenz nach Finnentrop gebracht werden konnten.

„Eine vorbildliche Aktion. Die Bedürftigen nehmen immer mehr zu. Die Not ist groß, wir sind auf die Spendenbereitschaft der Bevölkerung angewiesen.“ Bernadette Schörmann (Kassiererin Caritas Warenkorb) nahm die Pakete mit Milch, Zucker, Butter, Mehl, Reis und Öl entgegen; Hubert Schörmann steuerte den Transport zum Bestimmungsort.

 

Spendenkonten Warenkorb:
DE 89462515900005076971 (Sparkasse Finnentrop)
DE 20460628171200906101 (Volksbank Bigge-Lenne)
12.01.2015/Text & Foto: Toby

Pressemitteilung

Die Laienspielschar Serkenrode 1890 e.V. kann auf eine erfolgreiche Theatersaison 2013/14 zurückblicken.

Die Sommerpause dient der Vorbereitung; die Hobbyschauspieler beschäftigten sich derzeit intensiv mit der Buchauswahl für die neue Spielzeit. Auch die Mitglieder des Arbeitskreis „Unser Dorf hat Zukunft“ stehen bereits in den Startlöchern und treffen erste Vorbereitungen für die Teilnahme am Kreiswettbewerb. Als sichtbares Zeichen für die vielfältige Arbeit entsteht am Sportplatz ein Lehr- und Erlebnispfad, der sich auf Anregung von Kindern und Jugendlichen im Bau befindet.

Doch am Mittwoch, 11. Juni 2014, stand eine Geldübergabe im Mittelpunkt der Aktivitäten: Die Theatergruppe übergab dem Team von „Unser Dorf hat Zukunft“ einen Scheck in Höhe von 1000 Euro. Der „innerdeutsche Gipfel“ erfüllt damit einen nicht alltäglichen Zweck: Die Spende „von Verein zu Verein“ kommt dem ganzen Dorf Serkenrode zu Gute.

Von Friedhelm Tomba, 15.01.2014

Ein Tohuwabohu

Vor dem Applaus stand der Schmaus: Die Theatervorstellung der Laienspielschar Serkenrode begann am Sonntag wie gewohnt mit einem großen Kuchenbuffet, ehe das Stück „Kunigunde darf nicht sterben“ die Lachmuskeln forderte.

Die Hobbyschauspieler bieten seit einigen Jahren für Senioren eine besonders schmackhafte Vorstellung an. Im Eintrittspreis sind Kaffee und Kuchen bereits enthalten. Vereinsmitglieder und fleißige Helfer betätigten sich im Vorfeld als Konditor und sorgten für eine süße Vielfalt. Leber- und Blutwurstbrote nach Hausmacherart rundeten das kulinarische Angebot ab.

Der Saal in der Schützenhalle wurde nach der Kaffeerunde zum Schauspielhaus; das kunterbunte Treiben um „Kunigunde“ ging zur Freude der Besucher in die nächste Runde. Thorsten Jagusch, Ferdinand Funke, Tim Wullenweber, Christine Korte, Gitta Güthe und Vicky König brachten das Tohuwabohu in wortreicher Manier auf die Bretter, die bekanntlich die Welt bedeuten.

Der Inhalt des Schwanks passt in das Land der 1000 Berge. Obwohl die Geschichte um Geld und dessen negative Auswirkungen eigentlich in einer ganz anderen Region geschrieben wurde, versetzten die Akteure das Geschehen mitten in das tiefe Sauerland. Was da auf einem Bauernhof, der in die Hände neureicher Städter fällt, alles passiert, konnte man an den lachenden Gesichtern der Senioren leicht ablesen.

Die Geschichte um „Kunigunde“ geht noch den ganzen Monat weiter – allerdings sind nur noch Eintrittskarten für die Vorstellung am kommenden Samstag, 18. Januar, erhältlich.
Tickets: Geschäft Bernd Schulte (Serkenrode), Schreibwaren Anne Tolle (Fretter) sowie bei Alexandra Schöpper (% 0160 /8045585).

(Von Friedhelm Tomba)

 

Lustiges Durcheinander mit Lachgarantie

Den Bericht auf www.derwesten.de von B. Sander-Graetz vom 05.01.14 finden Sie hier als .pdf-Datei

© 07.01.07 Westfalenpost

Serkenrode. (mt) Im Gasthof „Zum Bahnhof“ schlug vor mehr als 117 Jahren die Geburtsstunde der Laienspielschar Serkenrode. Den Beweis förderten Maurer zu Tage, die bei Umbauarbeiten ein Schriftstück von anno 1890 entdeckten.
Der Gasthof diente bis in die 60-er Jahre als Aufführungsort, später zogen die Mimen in die Schützenhalle um. Der Gasthof hat längst seine Pforten geschlossen, doch die Freude am Theaterspiel ist geblieben. Die Erben der Männer und Frauen der ersten Schauspielstunden widmen sich seit zwei Wochen dem Durcheinander um eine männliche Jungfrau. Was dazumal noch „Freischütz“ oder „Robert und Bertram“ heiß, trägt heute den Bühnentitel: „Kein Mann für eine Nacht.“

Es grenzt schon an ein Wunder, dass die alte Tradition des Bühnenspiels in Serkenrode bis heute aufrecht erhalten wird. Kein leichtes Unterfangen, denn die allgemeine Vereinsmüdigkeit greift auch nach dem kleinen Frettertaldorf. Doch das Schauspielfieber hat auch Zugezogene befallen, das Virus vom erfrischenden Lachen macht vor Schwiegertöchtern und Söhnen der Gründungsväter keinen Halt. Nichtsdestotrotz: Das aktuelle Darstellerteam ist schon jetzt auf der Suche nach Verstärkung, schließlich sollen auch in der Theatersaison 2007/08 Lachsalven abgefeuert werden.

Dass beim „Mann für eine Nacht“ kein Auge trocken bleibt, liegt viel an der herzerfrischenden Spielweise des jungen Hauptdarstellers. Tim Wullenweber (19) schlüpft wie ein alter Hase in die Rolle von Axel Schweis und liefert sich mit Lisa Sommer alias Gitta Güthe urkomische Wortgefechte. Wenn dann noch die Heidi-Kabel-Ableger Victoria König als Gundula und Michaela Schulte (Isolde Pfeiffer) die Bühne wortgewaltig unter Beschuss nehmen, wird auch der letzte Lachmuskel bei den Zuschauern aktiviert.

Sein Debüt als Schauspieler feiert Hendrik Schörmann, der sich als Mike – wie ein „echter Schörmann nun mal so lebt und leibt“ – nahtlos in die Gruppe einfügt. Inga Schörmann erkennt man beim Spiel nicht wieder, denn wer hat die junge Frau jemals zuvor als Installateurin mit Zigarre und Bierbauch gesehen?

Hauptsache, es wird gelacht. Udo Metten hat mal wieder eine echte Paraderolle, der ewige Pantoffelheld steht diesmal unter der Herrschaft von Isolde. Als unscheinbares Mauerblümchen tritt Sandra Müller auf, doch wie im wahren Leben kommt es am Ende ganz anders.

Für den rechten Ton sorgen die Souffleusen Anne Kranauge, Anne Gante und Angelika Munkelwitz. Für die Maske ist Alexandra Schöpper verantwortlich.

Das herrliche Spiel um Lügen, Liebe (und etwas) Lust findet am Freitag, 12. Januar, um 20 Uhr seine Fortsetzung. Restkarten sind noch unter Tel: 02724/224 oder im Geschäft Bernd Schulte in Serkenrode und bei Anne Tolle in Fretter erhältlich.

© 01.01.2007 Westfälische Rundschau

© 01.01.2007 Westfälische Rundschau

Ein gut aufgelegtes Ensemble sparte nicht mit komischen Einlagen.

Serkenrode. (pr) „Kein Mann für eine Nacht“, eine Komödie in drei Akten von Uschi Schilling, sorgte für ein volles Haus im kleinen Saal der Schützenhalle Serkenrode. Zum bewährten Ensemble Michaela Schulte, Gitta Güthe, Udo Metten, Tim Wullenweber, Inga Schörmann, Sandra Müller und Victoria König kam mit Hendrik Schörmann ein ganz neues Talent auf die Bühne, das sein Theaterdebüt souverän absolvierte.

Zum Stück: Der schüchterne und konservative Finanzbeamte und Ordnungsliebhaber Axel Schweis wacht nach durchzechter Nacht in seiner eigenen Wohnung neben einer jungen Frau auf und weiß nicht, wie die dorthin gekommen ist. Die überaus attraktive Bettgenossin heißt Lisa Sommer und entpuppt sich als talentierte Kunstmalerin, die für ein paar Tage ein Dach über dem Kopf sucht. Lisa mag den jungen Burschen und versucht, ihn mit allen Listen einer Frau für sich zu gewinnen. In der Wohnung hat aber auch schon Freund Mike ein Unterkommen gefunden, und zu allem Unglück taucht ständig eine penetrant neugierige Nachbarin auf. Auch die Schwester von Axel und ihr unter dem Pantoffel stehender Ehemann bereiten Probleme. Als dann noch die Heizung ausfällt und ein Wasserrohrbruch im Keller für eine Überschwemmung sorgt, ist das Chaos komplett. Am Ende jedoch wird alles gut, und die Liebe siegt. Fazit: Ein tolles Theaterstück, in dem die Akteure der Serkenroder Laienspielschar überzeugten. Frivol und mit reichlich Situationskomik sorgten sie für einen kurzweiligen Abend.

Weitere Aufführungen finden am 5., 6. und 12. Januar jeweils ab 20 Uhr statt. Einlass ist jeweils eine Stunde vor Spielbeginn. Karten gibt es im Vorverkauf im Schreibwarengeschäft Tolle in Fretter, im Rewe-Markt Schulte in Serkenrode sowie bei Victoria König, Tel: (02724) 244.

Erstmalig wird in diesem Jahr eine Kartenvorbestellung per E-Mail angeboten.